Markthintergrund: Wachsende Nachfrage nach drahtlosen Signalverstärkern im Iran
Als Drehscheibe der digitalen Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa hat der Iran eine rasante Expansion von Büroflächen, Smart Factories und großen Logistikzentren erlebt. Aufgrund von Gebäudestrukturen wie dicken Mauern in älteren Stadtteilen, Kellern und Lagerhallen mit Metallrahmen ist die Dämpfung von drahtlosen Innensignalen zu einem ernsten Problem geworden. Mit einer begrenzten Dichte von Basisstationen lokaler Anbieter ist es schwierig, in Bereichen über 1.000 Quadratmetern nur mit Mobilfunknetzen oder WLAN-Routern eine stabile Abdeckung zu erreichen. Infolgedessen verzeichnen drahtlose Signalverstärker, die Frequenzbänder mehrerer Anbieter unterstützen, im Iran ein signifikantes B2B-Wachstum.
Kunden- und Anwendungsszenario: Probleme mit 4G/5G-Signal-Funklöchern in einem Logistiklager
Der Kunde in diesem Fall ist ein polnisches Logistikunternehmen, das ein Sortierlager von etwa 3.000 Quadratmetern in der Nähe von Warschau betreibt. Mitarbeiter verwenden Handheld-Terminals, um Artikel zu scannen und Logistikdaten in Echtzeit hochzuladen, während das Management mobile Geräte für Videokonferenzen nutzt. Der Kunde berichtete von häufigen "kein Dienst"-Meldungen oder Unterbrechungen der Datenübertragung tief im Lager und in Bereichen mit dichter Regalbestückung, was zu einem Rückgang der Sortiereffizienz um 20 % und häufigen Störungen bei Videoanrufen führte. Geschwindigkeitstests vor Ort zeigten 4G-Downlink-Geschwindigkeiten von unter 1 Mbps an den Rändern des Lagers, was selbst Telefonanrufe instabil machte.
Der Kunde versuchte zunächst, SIM-Karten verschiedener Anbieter zu wechseln und Verbraucher-WLAN-Extender hinzuzufügen, aber die Ergebnisse waren schlecht, da die Metallregale das Signal stark blockierten. Schließlich entschied sich der Kunde für eine industrielle Lösung für drahtlose Signalverstärker, die gleichzeitig mehrere große polnische Anbieter (wie Orange, T-Mobile und Play) über die Frequenzbänder 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz unterstützen und den gesamten Lagerbereich abdecken konnte.
Unsere Lösung: Hochleistungs-Mehrbandverstärker + professionelles Antennendesign
Um die spezifischen Probleme des Kunden zu lösen, empfahlen wir folgende Lösung:
Auswahl der Ausrüstung
Wir lieferten den hochleistungsfähigen Breitband-Signalverstärker (Modell WA-1000Pro), der den gesamten Frequenzbereich von 700–2700 MHz unterstützt. Er liefert eine Downlink-Verstärkung von bis zu 75 dB und eine Uplink-Leistung von 33 dBm. Eine einzelne Einheit ist für eine Abdeckung von 1.500–2.500 Quadratmetern ausgelegt. Von den 500 gekauften Einheiten wurden die meisten für mittelgroße Lager wie dieses verwendet, während der Rest in Einzelhandelsgeschäften und kleinen Werkstätten eingesetzt wurde.
Im Freien wurde eine Richtantenne vom Typ Log-Periodisch (11 dBi Gewinn) installiert, die präzise auf den nächstgelegenen Sendemast ausgerichtet war. Im Innenbereich wurden vier omnidirektionale Deckenantennen gleichmäßig unter den Lagerdeckenbalken platziert, um eine horizontale Signalverteilung ohne Funklöcher zu gewährleisten.
Installation und Abstimmung
Verlustarme Koaxialkabel wurden verwendet, um den Verstärker mit den Antennen zu verbinden, und ein Isolator wurde hinzugefügt, um Risiken von Selbstoszillationen zu vermeiden. Wir boten Fernanleitungen und schrittweise Messanweisungen, um dem Kunden zu helfen, die optimale Ausrichtung der Außenantenne zu finden. Nach der Abstimmung verbesserte sich die RSRP (Reference Signal Received Power) an den Rändern des Lagers von -115 dBm auf -75 dBm, und das SINR (Signal-to-Interference-plus-Noise Ratio) stieg um über 15 dB.
Die gesamte Lösung erforderte keine neue Glasfaserinstallation oder den Austausch bestehender Router, und die Bereitstellung dauerte nur 2 Tage, was die Upgrade-Kosten des Kunden erheblich reduzierte.
Kundenfeedback: Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen
"Nach der Installation dieser 500 Signalverstärker sank die Latenz bei Daten-Uploads in unserem Lager von 3–5 Sekunden auf weniger als 0,5 Sekunden. Handheld-Scan-Terminals trennen nicht mehr die Verbindung. Videokonferenzen bleiben selbst im hintersten Teil des Lagers bei einer Auflösung von 720p stabil. Nach unserer groben Schätzung ist die Sortiereffizienz um mindestens 25 % gestiegen, und wir müssen die monatlichen Telefonrechnungen für Mitarbeiter, die den Anbieter wechseln, nicht mehr bezuschussen. Für die nächste Phase planen wir, die gleiche Ausrüstung für unsere Distributionszentren in zwei weiteren Städten zu kaufen."